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| Sie hat Geschichte geschrieben. Die Presse und die Frau. |
KA-Stadtschreiber - Karlsruhe
...was in KA lauert.
Samstag, 18. Februar 2012
Geschmacksfragen
Montag, 13. Februar 2012
So geil: Allerwertestes Hinterteil
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| Popo in Karlsruhe: Mehr Mut zur Freikörperkultur! |
So ist das mit dem Purismus. Nackig sein gilt als anstößig. Wenn nicht gar schmutzig. Sehr schade! Karlsruher Sauberwahn? Keine Fraktion oder Partei in Karlsruhe empfindet es als Mangel, dass man bei uns nirgendwo in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel einfach mal nackig sein darf. Sehr schade. Ich fordere: Gleiches Recht für Mensch wie für Skulptur. Mehr Mut zur Freikörperkultur!
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Sauberwahn
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Donnerstag, 10. November 2011
Bilderrätsel: Was ist das?
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| Ist das da unten links ein Fahrradschloss? Wo ist das Rad? |
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Sonntag, 9. Oktober 2011
Bier frei ab sechzehn oder achtzehn?
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| Eines Tages werden sie die Bier-Leucht-Reklame verbieten. |
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Politisches
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Donnerstag, 29. September 2011
Carl mit C und Karlsruhe mit K
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| Merke: Carl Friedrich schrieb seinen Vornamen Carl mit "C". |
In einem Satz:
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass der Großherzog von Baden, Carl Friedrich, seinen Vornamen Carl mit einem "C" schrieb, wohingegen dessen Vorfahre, Markgraf Karl, seinen Vornamen Karl orthografisch mit "K" umsetzte, so dass sich Karlsruhe - angesichts der Tatsache, dass der Karl mit "K" als der Urvater unserer Stadt gilt - ebenfalls mit "K" und nicht mit "C" als Carlsruhe schreibt.
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In einem Satz
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Dienstag, 27. September 2011
Affirmative Automobilpositionen
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| Die Autos in der Kunst: Ist das jetzt affirmativ gemeint? |
Aber interessant: In Karlsruhe kann sich niemand durchringen zu einer - sagen wir mal - plumpen Meinung wie: "Ich finde Autos einfach mal scheiße. Ich finde Fahrrad fahren gut. Ich denke gerne bipolar. Ich stehe dazu, dass ich beim Thema Mobilität nicht so gerne abwägen tue, ähh... abwägen machen tue..."
So deutlich würde ich mir mal Statements wünschen... Statt dessen aber wird das Für und Wider von Automobil & Co abgewogen. Und es wird einem ständig abverlangt, Verständnis und Besonnenheit zu entwickeln für verschiedene Positionen, womit ich beim Thema wäre: "Positionen" werden in Kunstkreisen immerzu zitiert und vertreten. Wenn irgendeinem Kurator mal irgendwie die Worte fehlen, das zu beschreiben, was irgendein Künstler da so treibt, dann labert der Kurator von "spannenden und interessanten Positionen". Arrgh, würg. Der eine Künstler malt mit fettem Pinselstrich, der andere mit dünnem. Prompt vertreten beide Maler jeweils eine sehr spannende Position.
Na schön. Und welche Position vertrat nun der Schöpfer der Volkswagen-Skulptur, die sich derzeit vor dem ZKM (Zoo Kranker Möglichkeiten) begleitend zur Ausstellung CarCulture (übersetzt Autokultur) auftürmt? Ist das jetzt Protest-Kultur? Gegen das Volkswagen-Monopol und den ganzen abendländisch, spätestkapitalistischen PKW-Indivualisten-Wahnsinn? Oder ist das affirmativ gemeint?
Ich weiß auf meine Fragen keine Antwort.... Nur so viel:
"Ich finde Autos einfach mal scheiße. Ich finde Fahrrad fahren gut. Ich denke gerne bipolar. Ich finde die Skulptur deshalb eher doof. Das ist nicht meine Position. Und jetzt mach ich mich vom Acker."
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Montag, 19. September 2011
Auto feiern mit Tragetaschen
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| * Propaganda für Karlsruhe: Auto feiern mit Tragetasche * |
Das ist auch wieder so eine schnuckelige Karlsruher Weltsicht der Dinge: dass irgendwo "was dahinter stecke". Ich finde: Wenn bedruckte Taschen verteilt werden, wäre eine gesunde Neugier eher daran interessiert herauszubekommen, was "drin" und nicht, was "dahinter" steckt - aber gut... Lassen wir das!
Karlsruhe feierte diesen Sommer "125 Jahre Automobil". Das sagt sich so schnell dahin. Was das aber konkret bedeutet, wenn eine Stadt so etwas Abstraktes wie ein komisches Erfinderjubiläum feiert, ist gar nicht so leicht zu analysieren. Wie bei Geburtstagen, Hochzeiten oder anderen normalen Anlässen kommen eben Menschen zusammen. Problem: die, die da für "Carl Benz 125 Jahre Auto" zusammen kommen, haben kein Geburtstagskind, dem sie gratulieren können. Sie haben kein frisch vermähltes Paar, das sie hochleben lassen können. Was also tun, um "Auto zu feiern"?? Man hätte an jenem Tag einfach Auto fahren können. Damit allerdings hätte man sich gegenseitig nichts demonstriert. Schließlich wird ja jeden Tag so oder so Auto gefahren. Lustig: Fahre einfach per PKW in der Gegend rum. Wenn Du an einer Ampelkreuzung wartest, lass Dein Fenster runter und brülle den mit Dir wartenden Autofahrer der Nachbarspur an: "Hey, Alter! Auf die nächsten 125 Jahre!"
So geht's natürlich nicht. So wird hier nicht gefeiert. Da muss schon was Besonderes her.
Also hat das Stadtmarketing jene Taschen bedruckt und verteilt. Die Leute haben die Taschen dann rumgeschleppt und auf diese Weise "Auto gefeiert". Die meisten dieser Taschen aus dem Sommer sind bestimmt schon wieder weggeschmissen und im Müll gelandet. Das ist schon okay so. Schließlich ist das 125-jährige Jubiläum bald vorüber. Oder gehören diese Taschen in die Gelbe Tonne? Die glänzen so seltsam nach Plastik und als Verpackung müsste eine Tasche eigentlich auch kategorisiert werden, oder? Wieder einmal Fragen über Fragen: Aus was für einem Material sind diese überflüssigen Teile gebaut? Und wieviel hat der Spaß gekostet? Und wer zahlt`s? Und wer hat sich das alles ausgedacht? Und wer war beim Stadtmarkting dagegen, hatte aber nicht den Mumm zu sagen, dass er's albern findet? Entdecke, WER dahinter steckt.
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